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44 philipp simmet und renate guth foto hartmut petrus hoimburg

Zweibrücken, Gemeindehaus

Amische und Mennoniten in Zweibrücken – früher getrennt, heute vereint 

Anfangs hielten die Täufer im Raum Zweibrücken – Mennoniten und Amische – ihre Gottesdienste auf ihren Höfen und Mühlen ab. Dann bauten sich 1843 sowohl die Mennoniten eine kleine Kirche in Zweibrücken-Ernstweiler als auch die Amischen ihr Bethaus in Zweibrücken-Ixheim. Während bei den Amischen lange Zeit Laienprediger das Wort verkündigten, predigte bei den Mennoniten bald ein angestellter Pastor. Später war der Wunsch „einen Glauben, einen Herrn und eine Taufe“ zu haben, stärker als die trennenden Auffassungen. 1937 schlossen sich beide Glaubensgemeinschaften zur Mennonitengemeinde Zweibrücken zusammen. Damit hatte sich die letzte amische Gemeinde in Deutschland aufgelöst. Ihren Gottesdienst feierten sie nun gemeinsam in der Stadtmission, bis sie 1971 dieses Gemeindehaus hier in der Bitscher Straße bezogen. Es wurde in Eigenleistung für die gemeindlichen Bedürfnisse hergerichtet. 

Die Mennonitengemeinde Zweibücken lädt heute zu einem persönlichen Glauben an Jesus Christus und zu einer lebendigen Gemeinschaft untereinander ein.  

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