Ransbrunnerhof

Klosterhof – fürstliches Hofgut – Mennonitenhof

Der ursprünglich zum Kloster Stürzelbronn gehörige Hof war schon im 17. Jahrhundert von Schweizern bewirtschaftet worden. Ab 1771 war Jakob Dettweiler Pächter. Er war „Ältester“ (Vorsteher) der Amischen Gemeinde in Zweibrücken und Delegierter bei der Essinger Konferenz 1779.

Etwa um 1802 übernahmen die Eheleute Johannes Guth und Anna, geborene Christner, den Hof. Keiner der Söhne, auch keiner der Söhne aus der zweiten Ehe mit Magdalena, geborene Nafziger, blieb auf dem Hof. Der älteste Sohn, Johannes, zog später mit seiner Ehefrau Barbara, geborene Nafziger, auf den Bärenbrunnerhof. Von ihren elf Kindern waren acht Töchter. Diese heirateten alle in pfälzische Mennonitenfamilien – Esch, Fonkenell, Hauter (2), Joder, Jordy, Nafziger und Stalter – ein. Ihre zahlreichen Nachkommen bilden heute eine weitverbreitete Großfamilie.

1864 kamen der Mennonit Johannes Hertzler und Anna, geborene Hartmann, aus Wartenberg mit zehn Kindern auf den Hof. Kurz nach dem Einzug wurde das elfte Kind, Abraham, geboren. Heute bewirtschaften zwei Familien Hertzler den Hof.